Rudolf Lange mit Johann-Peter-Frank-Medaille geehrt

„Dr. Rudolf Lange hat den ÖGD über Jahrzehnte hinweg in vielfältigen Funktionen geprägt. Mit seinem Engagement für Qualitätssicherung, Ausbildung und die Weiterentwicklung zentraler Aufgabenbereiche des ÖGD hat er nachhaltige Impulse gesetzt“, betonte Dr. Thomas Menn aus Berlin in seiner Laudatio bei der feierlichen Verleihung der Medaille heute auf dem 75. ÖGD-Kongress in Wuppertal.

Lange ist Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen und war mehr als drei Jahrzehnte im Kreisgesundheitsamt Mettmann tätig. 2004 übernahm Lange die Leitung des Amts, die er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2021 innehatte. „In dieser Zeit hat das Gesundheitsamt unter seiner Leitung in zahlreichen Bereichen Maßstäbe gesetzt“, heißt es in der Meldung des BVÖGD.

Neben seiner Tätigkeit im kommunalen Gesundheitsdienst engagierte sich Lange über viele Jahre hinweg berufspolitisch. Im Landesverband des BVÖGD Nordrhein-Westfalen war er langjähriges Vorstandsmitglied; darüber hinaus war er Mitgründer und Sprecher eines Arbeitskreises zur Qualitätssicherung im amtsärztlichen Gutachtenwesen und als Dozent an der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in der Aus- und Weiterbildung tätig.

Die Johann-Peter-Frank-Medaille ist die höchste Auszeichnung des BVÖGD und wird jährlich auf dem Bundeskongress verliehen. Frank, geboren 1745 in Rodalben und gestorben 1821 in Wien, gilt als Begründer der öffentlichen Hygiene und eines sozialmedizinischen Gesundheitsdienstes.

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