Johann Peter Frank-Bibliothek: Zugänge für die Zukunft sichern
Bibliothek besteht nur weiter, wenn genügend Abos abgeschlossen werden!
Die Fachbibliothek bietet den Gesundheitsämtern somit einen umfassenden Online-Zugang vor allem zu wissenschaftlichen Zeitschriften. Aufgrund der Förderung durch Mittel aus dem Pakt für den ÖGD zurzeit sogar kostenfrei. Diese Förderung läuft jedoch aus, sodass nun Gebühren für die Nutzung anfallen. Das dürfte sich für Gesundheitsämter dennoch rechnen, zumal das ÖGD-spezifische Medienangebot neben den Fachzeitschriften auch eine Reihe von eBooks und unzählige Open-Access-Publikationen umfasst. So sind schnelle Recherchen in einem Bestand möglich, den die AÖGW laufend aktualisiert. Der Pflegeaufwand in den Gesundheitsämtern entfällt vollständig.
Da die Förderung durch den Pakt ausläuft, muss die AÖGW den Betrieb der Johann Peter Frank-Bibliothek komplett refinanzieren, und das wird nur durch kostenpflichtige Abonnements möglich. Gesundheitsämter und weitere ÖGD-Einrichtungen können Zugänge zum lizensierten Medienbestand je nach der Anzahl der abgeschlossenen Jahres-Abonnements für 650 bis 750 Euro jährlich inklusive Mehrwertsteuer beziehen. Gemessen an den Kosten von Abonnements einzelner Fachzeitschriften ist dies relativ günstig. Die Johann Peter Frank-Bibliothek bietet immerhin den Zugang zu über 100 Zeitschriften.
Die AÖGW wird die Johann Peter Frank-Bibliothek mit dem bisherigen Literaturangebot weiterführen, wenn die Gesundheitsämter mindestens 1.000 Abos abschließen. So lässt sich die Bibliothek kostendeckend betreiben. Um den Betrieb zu sichern, sollten Amtsleitungen erwägen, ob und wie viele Abos sie erwerben möchten – und die Abos bis spätestens 31. März 2026 abschließen. Der Zugang für ein Jahr gilt dann ab 1. Januar 2027. Sollte das Interesse zu gering sein, wird die AÖGW den Betrieb einstellen müssen.
Lesen Sie die vollständige Mitteilung unter www.akademie-oegw.de